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22 Jul Gelungene Premiere auf Fehmarn

Das die “Sonneninsel” Fehmarn der optimale Austragungsort für den CAMP DAVID SUP World Cup ist, wurde spätestens nach diesem Wochenende eindrucksvoll belegt. Feinster Sandstrand und ein strahlend blauer Himmel sorgten für ein perfektes Beachfeeling, was sich auch vor den Stränden Hawaiis nicht verstecken muss.

Insgesamt fanden sich knapp 30 professionelle Stand Up Paddler aus 14 Nationen der Welt am Fehmarner Strand ein und kämpften neben Weltranglistenpunkten um ein Preisgeld von 25.000 Euro. Neben Weltmeister Kai Lenny, dem Weltranglistenersten Connor Baxter und Co., traten auch 58 motivierte Hobby- und Amateurpaddler gegeneinander an. Neben dem sportlichen Kräftemessen hatten die Zuschauer die Möglichkeit sich selbst aufs SUP zu wagen, Beach Volleyball oder Beach Soccer zu spielen und ihr Gleichgewicht an der Slackline zu testen.

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Den Startschuss zum CAMP DAVID SUP World Cup lieferte am Freitag die Charity-Staffel, bei der sich Promis wie Götz Otto und Giovanni Zarella zusammen mit Journalisten, Sponsoren und einem der SUP Weltstars spannende Rennen lieferten. Am schnellsten war das Team um Schauspieler Dominic Boeer, der das Preisgeld von 3.000 Euro an die Einrichtung „Klinik Clowns“ spendete. Abgerundet wurde der erste Abend des SUP World Cup auf Fehmarn von der Band Marquess, die den tobenden Massen mit spanischen Klängen einheizten.

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Bei immer noch bestem Wetter starteten am Samstag die Sprint Distance Rennen, bei den Profis, wie auch Amateure, um den Einzug ins Finale kämpften. Die 6 teilnehmenden Profi SUPlerinnen ermittelten den Sieger in drei Durchgängen. Das Finale der Herren bot ein gewohntes Bild, und so teilten sich die aktuell vier besten SUPler der Welt: Connor Baxter, Kai Lenny, Zane Schweitzer und Jake Jensen die ersten vier Plätze im Sprint. Sieger wurde Weltmeister Kai Lenny, der den Weltranglistenerste Connor Baxter noch auf den letzten Meter einholen konnte. Dahinter überquerte Jake Jensen vor Zane Schweitzer die Ziellinie. Zwar stand mit Lina Augatis die Siegerin der Damen schon nach dem zweiten Rennen fest, der Kampf um Platz zwei war dabei aber umso spannender. In jedem der drei Rennen lieferte sich die Deutsche Noelani Sach einen erbitterten Kampf mit Olivia Piana, den die Französin letzten Endes für sich entscheiden konnte. Für Sach war Platz drei dennoch ein voller Erfolg. Über Siege in der Amateur Sprint Distance konnten sich die Hamburgerin Bettina Kohl und der Italiener Claudio Nika freuen.

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Nach den Siegerehrungen starteten Rider und Besucher gemeinsam mit N-Joy the Party in eine großartige Partynacht, dessen Highlight der Auftritt von Tonbandgerät bildete. Nach einer kurzen Nacht stand den Paddlern die wohl größte Herausforderung bevor. Bei Windstärke 5 traten die Sportler im Long Distance gegen die Wellen der Ostsee an. Zum Schutz der Athleten wurde die 5.000m Strecke der Amateure auf die Hälfte verkürzt und der Start der 10.000m Strecke um fünf Kilometer nach Osten verlegt, sodass die Sportler den Großteil der Strecke down wind fahren konnten. Kai Lenny, der bis etwas zur Hälfte dominierte, verlor seine Führung schließlich an Connor Baxter und wurde kurz vor Ende auch von Jake Jensen und Zane Schweitzer überholt. Baxter trug schließlich den Sieg davon, dahinter folgten Jensen und Schweitzer.

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Mit dem Erfolg im Long Distance Race holte sich Baxter den Gesamtsieg und baute seine Führung in der Stand Up World Series weiter aus. Kai Lenny wurde Zweiter, Jake Jensen Dritter. Gesamtsiegerin bei den Frauen wurde Lina Augatis, die nach ihrem Sieg im Sprint auch das Long Distance Rennen dominierte. Auch Olivia Piana konnte ihr Resultat vom Samstag wiederholen und wurde Gesamt-Zweite. Durch das Ausscheiden von Noelani Sach beim 10.000m Rennen sicherte sich Carla Scheller Platz drei.

Sieger beim 2.500m Rennen wurden der Italiener Claudio Nika und Katarina Wilcken. Den ersten Platz auf der 7.500m Strecke holte sich Marcin Hokusz.

Trotz des starken Windes, der am Sonntag über das Eventgelände fegte und den Sportlern alles abverlangte, bewies sich Fehmarn als würdiger Nachfolger der Hansestadt Hamburg, in dessen Hafencity der World Cup im letzten Jahr stattfand, und es wurde deutlich, dass ein Strand nun eben irgendwie doch zum Wassersport gehört. Für unsere zukünftigen Events behalten wie so etwas natürlich im Hinterkopf…