Seiten

Wassersport als Inklusion

Das der Sport das perfekte Mittel zur Kommunikation, zur Verbindung von Nationen, gesellschaftlichen Schichten und unterschiedlichen Menschen bildet, ist ein bekannter Ansatz, dem wir uns beim SUP World Cup auch in diesem Jahr widmen werden. Zusammen mit dem Verein Sail United e.V. planen wir am Freitag, den 30. Juni ein Handicap Race, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ein Rennen bestreiten werden. Inklusion ist ein Thema, dass nicht oft genug angesprochen werden kann.

„Intensive und herausfordernde Momente auf dem Wasser gemeinsam erleben. Das macht Spaß, schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl und fördert die Kommunikation“. So wird Tobias Michelsen, der Gründer von Sail United, auf der offiziellen Homepage zitiert und fasst damit genau das zusammen, was wir durch unser Rennen beim SUP World Cup erreichen wollen. Miteinander – Füreinander

DSC_0422
DSC_0588

Der gemeinnützige Verein wurde 2015 gegründet und richtet regelmäßig Wassersportkurse und Veranstaltungen, wie etwa Windsurfkurse für Blinde/Sehbehinderte oder Kitecamps für Rollstuhlfahrer aus. Aktionen wie diese sollen zeigen, dass die Teilhabe von Menschen mit Handicap am Wassersport und anderen Fun- und Extremsportarten, die von vielen Schulen, Vereinen und Betroffenen selbst als teilweise unmöglich betrachtet wird, kein Hindernis darstellen muss. Diese Einstellung zu ändern und zu zeigen, dass alle Menschen inklusiv Naturerlebnisse und Abendteuer im Wassersport erleben können, ist ein wichtiges Ziel von Sail United e.V..

DSC_0371
DSC_0059

Das Konzept, Wassersport als Mittel zur Inklusion zu nutzen, um Berührungsängste und Vorurteile zu überwinden und gemeinsame Erfolgserlebnisse zu schaffen, hat sich eindrucksvoll bewährt,  weshalb wir „stolz darauf sind, das Projekt beim (…) SUP World Cup integrieren zu können“, betont Matthias Neumann, CEO der ausrichtenden Agentur ACT AGENCY GmbH. „[Wir] wollen damit ein Zeichen setzen, dass das Leben in jeder Phase Lebenswert ist und allen Menschen und insbesondere denen mit einer Behinderung oder Krankheit mehr Mut machen“.