Sport

Stand Up Paddling

Das Stand Up Paddling hat seine Anfänge im Pazifik, genauer gesagt in der Inselregion Polynesiens, wo sich Fischer stehend mit einem Paddel in ihren Kanus fortbewegten. Den großes Hype und die gesellschaftliche Verbreitung fand die Sportart jedoch auf Hawaii.

Der Vorteil am Stand Up Paddling ist die Unabhängigkeit vom Wind und die Möglichkeit, fast jede Wasserfläche, egal ob Meer, Fluss oder See, befahren zu können. Recht einfach zu erlernen ist SUP somit der perfekte Massensport und ein hervorragendes Ganzkörpertraining.

Die Sportart gliedert sich dabei vor allem in die Disziplinen Stand Up Paddle Surfing und Distance Stand Up Paddling. Daneben existieren noch weniger verbreitete Disziplin wie das River Surfen.

Der SUP World Cup konzentriert sich aus sportlicher Sicht auf das Distance Stand Up Paddling, das sich in die Disziplinen Sprint Distance (500 Meter) und Long Distance (Profis: 10km/ Amateure: 6 km) gliedert.

www.hoch-zwei.net
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Technical-Race

Beim Technical Race erfolgt der Streckenverlauf in Ufernähe um mehrere Bojen. Der Kurs hat eine Paddledauer von ca. 10 bis 15 Minuten und wird im Heat Elimination Verfahren durchgeführt. Je Heat gehen 10-15 Starter zeitgleich an den Start und müssen möglichst schnell einen Parkour mit 5 Tonnen über zwei Runden, mit einer kurzen Laufstrecke dazwischen absolvieren. Ziel und Start des Technical Race liegen auf dem Strand. Der Zieleinlauf erfolgt durch einen kurzen Sprint welcher mit dem Paddle in der Hand vollzogen werden muss.

 

Long Distance

Kommt es bei der Sprint Distance darauf an, in wenigen Minuten die absolute Power abzurufen, um sich schnell einen Vorsprung zu erarbeiten, ist bei der Long Distance Taktik und die richtige Einteilung der Kräfte gefragt.

Bei Strecken von fünf bis zehn Kilometern kann es tödlich für die Platzierung sein, schon vom Start weg zu viel Energie aufzuwenden, die dann im Schlussspurt fehlt. Um Kräfte zu schonen nutzen die SUPler häufig den Swell einer Welle aus, um sich von ihr tragen zu lassen. Beherrscht man diese Technik ist es ein klarer Vorteil. Je nach Wellenbedingungen starten die Sportler in Pelzerhaken und kämpfen sich durch die halbe Lübecker Bucht bis ins Ziel in Scharbeutz.

Bei den Long Distance Rennen starten alle Teilnehmer einer Wertungsklasse gleichzeitig im Massenstart.

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