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Stand Up Paddling

Das Stand Up Paddling hat seine Anfänge im Pazifik, genauer gesagt in der Inselregion Polynesiens, wo sich Fischer stehend mit einem Paddel in ihren Kanus fortbewegten. Den großes Hype und die gesellschaftliche Verbreitung fand die Sportart jedoch auf Hawaii.

Der Vorteil am Stand Up Paddling ist die Unabhängigkeit vom Wind und die Möglichkeit, fast jede Wasserfläche, egal ob Meer, Fluss oder See, befahren zu können. Recht einfach zu erlernen ist SUP somit der perfekte Massensport und ein hervorragendes Ganzkörpertraining.

Die Sportart gliedert sich dabei vor allem in die Disziplinen Stand Up Paddle Surfing und Distance Stand Up Paddling. Daneben existieren noch weniger verbreitete Disziplin wie das River Surfen.

Der SUP World Cup konzentriert sich aus sportlicher Sicht auf das Distance Stand Up Paddling, das sich in die Disziplinen Sprint Distance (500 Meter) und Long Distance (10 Kilometer) gliedert.

www.hoch-zwei.net
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Sprint Distance

 

Bei der Sprint Distance handelt es sich um Wettfahrten über einen abgesteckten Kurs von 50, 100 und in unserem Fall 500 Meter. Hier kommt es vor allem auf einen guten Start und perfekte Wendemanöver an den Bojen an. Wie beim Rudern über kurze Distanzen geben die Fahrer 100 Prozent Vollgas, bis jeder einzelne Muskel brennt. Spannung ist garantiert.

Die Teilnehmer werden nach Wertungsklassen in sogenannte Heats aufgeteilt, wo jeweils die Besten in die nächste Runde kommen. So verkleinert sich das Feld bis zum Finale. Die erste Runde ist eine sogenannte Non-Elimination-Round. Dies hat den Vorteil, dass jeder Teilnehmer an mindestens zwei Heats teilnimmt.

Long Distance

Kommt es bei der Sprint Distance darauf an, in wenigen Minuten die absolute Power abzurufen, um sich schnell einen Vorsprung zu erarbeiten, ist bei der Long Distance Taktik und die richtige Einteilung der Kräfte gefragt.

Bei Strecken von fünf bis zehn Kilometern kann es tödlich für die Platzierung sein, schon vom Start weg zu viel Energie aufzuwenden, die dann im Schlussspurt fehlt. Um Kräfte zu schonen nutzen die SUPler häufig den Swell einer Welle aus, um sich von ihr tragen zu lassen. Beherrscht man diese Technik ist es ein klarer Vorteil. Je nach Wellenbedingungen starten die Sportler in Pelzerhaken und kämpfen sich durch die halbe Lübecker Bucht bis ins Ziel in Scharbeutz.

Bei den Long Distance Rennen starten alle Teilnehmer einer Wertungsklasse gleichzeitig im Massenstart.

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