Seiten
13082557_1734193836794719_3299045767985576884_n

31 Mai SUPler des Monats – Casper Steinfath

Stand Up Paddling und Dänemark. Eine Kombination, die, gerade wetterbedingt, erstmal nicht so recht zusammen passt. Wer sich aber etwas auskennt, dem wird sofort ein Name durch den Kopf gegangen sein: Casper Steinfath.

Der 22-jährige ist einer der wenigen Stand Up Paddler Europas, der den Profis von Hawaii Maui auf Augenhöhe begegnen kann. Wer an der rauen Küste Dänemarks, bei Wassertemperaturen von um die fünf Grad aufwächst und sich, während andere am Kamin sitzen, mit Board und Paddel auf der Nordsee austobt, der lässt sich von der Konkurrenz nicht so leicht beeindrucken. 2x Weltmeister im ISA SUP Technical Race, 2x Europameister im SUP European Race, 8x dänischer Meister und 1x ISA SUP Distance Race Vizeweltmeister. Das sind nur einige Parameter, an denen sich seine Konkurrenz bei einem Vergleich messen lassen muss.

Neben seinen sportlichen Erfolgen, durch die Europa als SUP Standort weiter in den Fokus rückt, setzt sich der „Danish Viking“ auch organisatorisch für den Sport ein.

Als Vizepräsident der ISA ist er einer der führenden Kräfte, die sich für Dänemark als Austragungsort der ISA Stand Up Paddling WM 2017 einsetzen. Aufgeteilt in Kopenhagen (Rennen) und Klitmøller (Surfen und Technical Race), soll Dänemark den perfekten Austragungsort darstellen. „Die Ausrichtung der Weltmeisterschaft in Dänemark wäre ein großer Schritt für das Stand Up Paddling in ganz Europa“, so der Präsident der „Friends of Cold Hawaii“, Finn Jorsal.

Neben seinem Engagement bei der ISA, seinem Training, den Reisen und den verschiedenen Wettkämpfen, findet Steinfath auch noch Zeit für ein soziales Projekt. Der 22-jährige engagiert sich bei den „Athletes for Cancer“, die es sich zum Ziel gemacht haben, Menschen, die den Krebs besiegt haben, den Wiedereintritt in den Alltag zu erleichtern und ihnen durch die Kraft der Elemente und den Spirit der Natur neuen Lebenswillen zu schenken.

Ein Traum, neben der WM im eigenen Land, ist für das Multitalent auch die Teilnahme bei den Olympischen Spielen, bzw. die Aufnahme des Stand Up Paddling als Olympische Sportart. „Das IOC unterstützt das Stand Up Paddling, das außerdem einen großen Rückhalt in der Bevölkerung genießt“, erklärt Steinfath „Trotzdem ist es so, dass für eine neue Sportart eine alte weichen muss. Das ist immer etwas problematisch. Dennoch bin ich optimistisch und es ist keine Frage ob, sondern wann SUP olympisch wird.

Sollte es so weit sein sind wir sicher, dass Casper Steinfath ganz vorne mit dabei sein und mit Topfahrern wie Kai Lenny und Conner Baxter um die Goldmedaille fahren wird.

Bis dahin hoffen wir, dass der Däne den Weg nach Scharbeutz findet und uns mit seinen sportlichen Fähigkeiten begeistern wird.