Seiten
SUP Workout

14 Mai Trendsport SUP: Das perfekte Workout

SUP Workout

Zugegeben. Beobachtet man einen Stand up Paddler, der ruhig auf seinem Brett steht und in einem deutschen Binnengewässer umherpaddelt, wirkt dieser nicht wirklich so als würde er gerade ein umfassendes Fitnessprogramm absolvieren. Doch der Anblick täuscht. Wer selber schon mal auf einem SUP-Brett stand und die ersten Meter absolviert hat der weiß, dass sich spätestens Morgen der Muskelkater bemerkbar machen wird.

Durch die aufrechte Position des Paddlers und den regelmäßigen, wechselseitigen Gebrauch des Stechpaddels werden Arme, Beine und der gesamte Rumpf beansprucht, was einem Ganzkörpertraining gleichkommt. Gleichzeitig ist der Sportler gezwungen die Balance zu halten und kleinste Veränderungen auszugleichen. Dies beansprucht zusätzlich die Beinmuskulatur und stärkt den Gleichgewichtssinn. Sollte man diesen mal verlieren bieten einige kräftige Schwimmzüge zurück zum Bord ein ebenfalls gesundes Workout. Gerade bei geübten SUPlern kommt ein Sturz ins Wasser jedoch eher selten vor. Dies bietet den Vorteil, dass SUP auch bei niedrigeren Temperaturen problemlos ausgeführt werden kann. Anders als ein Surfer kommt man nur selten und kurz mit Wasser in Kontakt, was einen weniger schnell auskühlen lässt.

Ein weiterer Vorteil beim SUP-Workout ist die geringe Beanspruchung der Gelenke und das variable Tempo, weshalb die Sportart auch für ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen geeignet ist. Überhaut ist das Stand up Paddling eine sehr einsteigerfreundliche Sportart, die von jedem ausgeführt werden kann.

Wem das Fitnessstudio oder die immer gleiche Joggingstrecke zu langweilig ist, sollte dem Stand up Paddling eine Chance geben und zusätzlich zu einem gesunden und abwechslungsreichen Ganzkörper-Workout die Flüsse und Seen in seiner Nähe erkunden.