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Manca Notar, Fiona Wylde, Olivia Piana

01 Jul Fiona Wylde und Lincoln Dews Sieger im Sprint

Nach den Promirennen am Freitag stand der Samstag ganz im Zeichen der Kurzstrecken-Races. In der Disziplin Sprint gingen die stärksten Amateure und Profis an den Start und kämpften von der Vorrunde bis zum Finale um den Sieg.

Sieger in der Profi-Klasse bei den Männern wurde der Australier Lincoln Dews, der mit einem Start-Ziel-Sieg das Finale für sich entschied. „Im Sprint kommt es auf die ersten 20 Sekunden an, denn es gibt nicht allzu viele Überholmöglichkeiten. Ich hatte einen Super-Start und konnte die Führung bis zum Schluss halten“, freute sich der 21-Jährige. Platz zwei belegte der Franzose Arthur Arutkin, während Vorjahres-Gesamtsieger Connor Baxter den Kurzstrecken-Schusslauf auf Platz drei beendete. Der beste Deutsche, Kai Steimer, schaffte es bis ins Halbfinale.

Fiona Wylde, die im Vorjahr noch Zweite im Gesamtklassement wurde, freute sich heute über den Sieg im Sprintfinale der Damen. Das Fazit der 19-jährigen US-Amerikanerin: „Es war sehr anstrengend, aber auch sehr aufregend – und vor allem hat es sehr viel Spaß gemacht!“ Auf Platz zwei folgte die Slowenin Manca Notar. Olivia Piana aus Italien belegte Platz drei. Ebenfalls im Finale: Sonni Hönscheid aus Sylt, die damit als Achte die beste deutsche Teilnehmerin war.

Bei den Amateuren setzte sich der Schwede Andreas Svenson im Sprint-Finallauf durch. Bester Deutscher wurde Kimo Kersting auf Platz zwei. Auch ein Youngster fiel positiv auf: Der erst 14-jährige Willi Ganse schaffte es mit viel Leidenschaft unter dem Jubel der Zuschauer bis ins Halbfinale. „Ich fahre sonst Kanu. SUP ist dazu eine wunderbare Ergänzung. Es hat Spaß gemacht, sich hier mit den Älteren zu messen“, freute sich der Schüler aus Potsdam über seinen Erfolg in Scharbeutz. Hannah Krah aus Leipzig holte sich den Sieg bei den Amateuren. Die 26-Jährige Julia Schneider aus Rödermark belegte Platz zwei.